
Einmal die Lauberhornabfahrt selbst fahren. Die legendäre Strecke des Skiweltcups unter die Skier oder das Snowboard zu nehmen, ist eine echte Herausforderung für Könner. Vom Fotostart bis zur Geschwindigkeitsmessung erleben Sie jeden Abschnitt hautnah, begleitet vom imposanten Panorama von Eiger, Mönch und Jungfrau.
Die steilste Piste im Jungfrau-Gebiet ist die Piste Nr. 9, die Direttissima. Sie startet bei der Bergstation Birg unterhalb des Schilthorns, ist 400 Meter lang, 50 Meter breit und führt mit bis zu 88 Prozent Gefälle direkt entlang der Falllinie ins Engetal. Ein kurzer, intensiver Abschnitt für den puren Adrenalinkick.
Schon die Sesselbahnfahrt vom Geils auf das Luegli ist ein Erlebnis. Oben eröffnet sich ein eindrücklicher Blick über das Berner Oberland. Danach geht es auf einer von zwei markanten schwarzen Pisten zurück ins Tal. Unterwegs lädt die trendige Chumihütte zu einer genussvollen Pause ein.
Auf die Fahrt aufs Elsighorn folgt die grandiose Sicht auf die Niesenkette. Danach geht’s auf der Aeglere oder Chrinde bergab zur Elsigenalp. Wer beim Fahren auf einer dieser beiden schwarzen Pisten genügend Kraft für Musse hat, erblickt mit etwas Glück schon mal ein Schneehuhn.
Das Nonplusultra im Skigebiet Gstaad ist der Tiger Run. Die markierte schwarze Piste am Wasserngrat hat ein durchschnittliches Gefälle von eindrücklichen 45 Grad und überwindet 660 Höhenmeter auf 2,5 Kilometern Länge. Keine andere Piste der Destination ist steiler oder herausfordernder.
Im Familienskigebiet in Habkern locken alle Schwierigkeitsgrade und die Sicht auf Eiger, Mönch, Jungfrau und Hardergrat. Die beiden schwarzen Pisten beginnen mit dem Steilhang auf der Sattelegg. Sie teilen sich bei der Skihütte Allmi und führen auf zwei verschiedenen Routen zur Talstation.